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Allgemeine Informationen

Zielgruppe des Mentoring in Hamburger Schulen ist der weibliche Führungsnachwuchs. Die Mentorinnen und Mentoren dagegen sind weiblich und männlich.

Es finden sich regelmäßig auch schulformübergreifende Teams, die eine erfolgreiche Kooperation eingehen und sich gegenseitig einen Einblick in eine andere Schulform ermöglichen.

Wir bieten einen Rahmen für den Ablauf mit individuellen Gestaltungsräumen

Der Mentoring-Prozess erhält durch Handlungsleitlinien wie Vertraulichkeit, Verlässlichkeit, Freiwilligkeit einen Rahmen. In der Regel werden diese Handlungsleitlinien mit einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Mentor/in und Mentee als feste Basis der Zusammenarbeit konkretisiert.

Wenn Sie am Mentoring teilnehmen, begleiten wir Sie alle wichtigen Schritte des Prozesses. Dazu gehören:

  • Matching: moderiertes Anbahnen der 2er-Teams. Auch in schulformübergreifenden Teams.
  • Erstgespräch: Festlegen der Bedingungen der Zusammenarbeit, der Inhalte und Methoden
  • Themen und Methoden: Übersicht über Themen und Methoden im Mentoring
  • Behördenshadowing: Eintägiger Einblick in die Strukturen der Schulbehörde / HIBB
  • Beratung für Mentorinnen und Mentoren: Bei unerwartet auftretenden Problemen im Mentoring-Prozess berät Christiane v. Schachtmeyer persönlich.
  • Die Erfolgsfaktoren für Mentoring werden vorgestellt und erläutert. Außerdem unterstützen wir Sie mit Arbeitshilfen.
  • Zeitumfang im Mentoring: Das Mentoring dauert 12 Monate. Die Veranstaltungen finden Sie unter Termine. Ihre eigenen Treffen legen die Mentoring-Teams entsprechend ihrer Bedarfe individuell und einvernehmlich fest. Hier gibt es keinerlei Vorgaben. In bestimmten Situationen wie z.B. bei einem anstehenden Findungsverfahren sind ggf. engmaschige Treffen gefordert oder erwünscht. Durchschnittlich sollten Sie sich auf ein bis zwei Treffen im Monat einstellen.

Selbstverständlich können Sie in Ihrem Mentoring-Team unsere Vorschläge und Empfehlungen selbst ausgestalten.

Für den Fall, dass Ihre Mentoring-Beziehung in unruhiges Fahrwasser gerät, haben wir eine Krisenmanagement-Hilfe erstellt.

Was Sie vor Bewerbung für sich klären sollten:

  • Klären Sie mit der Entscheidungshilfe, ob das Mentoring zu Ihnen passt und im Kontext Ihrer Karriereplanung sinnvoll ist.
  • Prüfen Sie, ob Sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.
  • Informieren Sie sich über die Termine und Veranstaltungen im Mentoring und stellen Sie sicher, dass Sie die angebotenen Veranstaltungen wahrnehmen können.
  • Hinweis: Mindestens eine Veranstaltung findet am Samstag statt.

Was Sie vor Bewerbung in einem Gespräch mit Ihrer Schulleitung klären sollten:

  • Ist Ihre Schulleitung bereit, Ihre Bewerbung zu unterstützen? Sie benötigen eine Empfehlung Ihrer Schulleitung für Ihre Bewerbung.
  • Können Sie Ihre F-Zeiten für Fortbildung für die Teilnahme im Mentoring einsetzen?
  • Wird eine Vertretung organisiert, wenn Sie z.B. an einem Shadowing in der Schule Ihrer Mentorin / Ihrer Mentors oder in der Behörde zur Unterrichtszeit teilnehmen?

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Lehrerin auf einer Beförderungsstelle mit herausgehobenen Aufgaben oder Wahrnehmung von Leitungsaufgaben seit mindestens einem Jahr (mit Nachweis);
  • klare Entscheidung für einen Weg in eine schulische Führungsposition;
  • Bereitschaft, sich auf die Rolle als Mentee einzulassen und Zeit in die eigene berufliche Entwicklung zu investieren;
  • Empfehlung der Schulleitung zur Bewerbung auf Teilnahme.
  • Bei gleicher Eignung und Erfüllen der Bewerbungsvoraussetzungen wird ein Migrationshintergrund bevorzugt berücksichtigt.
  • Bewerbung auf den vorgegebenen Formblättern.

Auswahlverfahren:
Bei allen Bewerberinnen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, entscheidet über die tatsächliche Teilnahme das Losverfahren. Es gibt keine Altersbeschränkung für eine Teilnahme. Weitere Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie hier.

Allgemeine Informationen:

  • Die Teilnahme am Mentoring ist altersunabhängig. Frauen, die sich im letzten Drittel ihrer Berufsbiographie für Führungsaufgaben entscheiden, möchten wir ausdrücklich auffordern, sich zu bewerben.
  • Für den Erhalt des Abschlusszertifikats muss an 80% aller Veranstaltungen teilgenommen werden.

Mentoring hat für mich bedeutet, dass ich eine großartige Chance erhalten habe, viele Einblicke in Leitungs- und Führungsprozesse zu bekommen.“

Heide Suski, ehemalige Mentee; Grundschulleitung Deutsche Schule Bilbao

Der Nutzen des Mentorings für Sie:
Das Mentoring bietet Ihnen die Möglichkeit, mit einer engagierten Lehrerin mit Führungsambitionen in Kontakt zu kommen. Sie können auf die folgenden zwei Arten von Ihrem Engagement als Mentorin bzw. Mentor profitieren.

  1. Aktiv in das Thema Führungsnachwuchsförderung einsteigen
    Auch in Ihrer Schule gibt es Kolleginnen und Kollegen, die Potenzial für Führungsaufgaben besitzen. Im Mentoring lernen Sie Methoden kennen, wie Sie Ihren Führungsnachwuchs effektiv fördern und unterstützen können. Menschen mit Potenzial benötigen Erprobungsfelder, da die Regelaufgaben sie nicht ausfüllen. Im Team mit Ihrer Mentee entwickeln und reflektieren Sie Einsatzmöglichkeiten als zukünftige Führungskraft. Diese Erfahrungen können Sie anschließend in Ihrer Schule einsetzen.
  2. Führungsfeedback auf Augenhöhe, Impulse und Wertschätzung erhalten
    Eine Mentee als sogenannter „Critical Friend“ an Ihrer Seite bietet Ihnen die Chance, ein Feedback zu Ihrem eigenen Führungshandeln zu erhalten – und zwar mit einem „frischen Blick“ von außen.
    In einer beiderseitigen Lernatmosphäre jenseits von Hierarchien können Sie neue Impulse für Ihre Aktivitäten als Führungskraft bekommen. Im Mittelpunkt des Mentorings steht die Entwicklung und Unterstützung des Karrierewegs Ihrer Mentee. Das Mentoring dient nicht dazu, zu überprüfen, ob Ihre Mentee als Bewerberin für freiwerdende oder zu besetzende Stellen an Ihrer Schule in Betracht kommt.

Was Sie vor Bewerbung für sich klären sollten:

Nutzen Sie folgende Entscheidungshilfe um zu klären, ob Sie als Mentorin oder Mentor zur Verfügung stellen möchten:

  1. Welche Voraussetzungen sollte ich als Mentor/in mitbringen?
  2. Welchen Nutzen habe ich von meinem Engagement?
  3. Welche Rolle und Aufgaben kann und möchte ich übernehmen?

Informieren Sie sich über die Termine und Veranstaltungen im Mentoring und stellen Sie sicher, dass Sie an der Auftaktveranstaltung mit dem Matching der Teams und der Abschlussveranstaltung teilnehmen können.

Zeitumfang für Mentor/innen
Ihre eigenen Treffen legen Sie in Ihrem Mentoring-Team entsprechend ihrer Bedarfe und Zeitressourcen individuell und einvernehmlich fest. Hier gibt es keinerlei Vorgaben. Die Evaluation zeigt, dass häufig 1-2 Treffen im Monat vereinbart werden.

Teilnahmevoraussetzungen:
Sie sind eine erfahrene Führungskraft, das gerne eigenes Wissen weitergeben möchte.
Bewerben Sie sich bitte mit folgendem Formblatt.


"Der Austausch mit meiner Mentee bot mir einen Perspektivwechsel und eine Sortierung, die ebenfalls hilfreich für die tägliche Arbeit ist. Hohe Kompetenz und Empathie machen den Erfolg des Mentoring aus"

Andrea Meier, war 2011 Mentee und 2016 Mentorin,
Stadtteilschule Bergstedt, Abteilungsleitung 5-7

 

Bewerbung

Wir freuen uns, dass Sie Interesse haben, sich als Mentee für den nächsten Durchlauf zu bewerben.
Falls Sie es noch nicht getan haben, können Sie im Seitenabschnitt Allgemeine Informationen für sich z.B. klären, welche Voraussetzungen Sie für die Teilnahme am Mentoring erfüllen müssen und welchen Zeitumfang Sie für das zwölf Monate dauernde Mentoring einplanen sollten.
Bitte prüfen Sie, ob Sie an den Veranstaltungen im Mentoring-Durchlauf teilnehmen können, da eine Teilnahme an 80% aller Veranstaltung verpflichtend erforderlich ist, um das Abschlusszertifikat zu erhalten. Die Bewerbungsfristen finden Sie hier.


Wir benötigen für eine Bewerbung folgende Unterlagen im Original von Ihnen:
  • Mentee-Profil-Formblatt
  • Darstellung Berufliche Entwicklungsplanung und Motivation
  • Empfehlungsschreiben aus dem Schulleitungsteam ODER ggf. Potenzialanalyse
  • Einverständniserklärung Ihrer Schulleiterin bzw. Ihres Schulleiters.

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen mit der Hauspost an:

Behörde für Schule und Berufsbildung
Referat für Personalcontrolling und Personalentwicklung
z.Hd. V 413-3 (bitte unbedingt angeben!)


oder zusätzlich via Email an:

bettina.pinske@bsb.hamburg.de


Haben Sie noch Fragen zur Bewerbung oder dem Ablauf des Mentoring?

Dann zögern Sie nicht, uns anzurufen.
Sie erreichen uns unter:
Tel.: 428 63-6560 (Bettina Pinske) oder
Tel.: 428 63-3863 (Sonja Maack-Raffel) oder
Tel.: 428 842-670 (Christiane von Schachtmeyer).

Wir freuen uns, dass Sie Interesse haben, sich als Mentorin oder Mentor für den nächsten Durchlauf zu bewerben.
Falls Sie es noch nicht getan haben, können Sie im Seitenabschnitt Allgemeine Informationen für sich z.B. klären, welche Voraussetzungen Sie mitbringen sollten und welchen Zeitumfang Sie für das zwölf Monate dauernde Mentoring einplanen sollten.

Bitte prüfen Sie, ob Sie an der Auftaktveranstaltung teilnehmen können, da hier das Matching mit ihrer zukünftigen Mentee stattfindet. Die Bewerbungsfristen finden Sie hier.


Wir benötigen folgende Unterlagen von Ihnen:
  • formloses Anschreiben, mit der Sie Ihr Interesse an der Teilnahme erläutern (auch als Mail möglich)
  • Das ausgefüllte und unterschriebene Mentor/in-Profil als Formblatt.

Hinweis: Bitte speichern Sie die Datei erst ab und öffnen Sie sie anschließend! Alternativ können Sie das Formular auch direkt per Mail bei uns abfordern.


Bitte senden Sie Ihre Unterlagen mit der Hauspost an:

Behörde für Schule und Berufsbildung
Referat für Personalcontrolling und Personalentwicklung
z.Hd. V 413-3 (bitte unbedingt angeben!)


oder via Email an:

bettina.pinske@bsb.hamburg.de


Haben Sie noch Fragen zur Bewerbung oder dem Ablauf des Mentoring?

Dann zögern Sie nicht, uns anzurufen.

Sie erreichen uns unter:
Tel.: 428 63-6560 (Bettina Pinske) oder
Tel.: 428 63-3863 (Sonja Maack-Raffel) oder
Tel.: 428 842-670 (Christiane von Schachtmeyer).

 

„Vereinbarkeit von Familie und Führungsaufgabe war für mich ein zentrales Thema.
Bei gemischter Geschlechterverteilung wäre die Kommunikation zu diesem Thema eine andere gewesen…“


Annegret Kabuß -
ehemalige Mentee
Abteilungsleitung
Stadtteilschule Lurup

Termine

Zeitraum, Ort Beschreibung
1.2.-24.4.2018 Bewerbungsfrist für den nächsten Durchlauf
September 2018 – August 2019

Durchführung

Samstag, den 8.9.2018
10.00 - 14.30 Uhr

LI - Weidenstieg 29 (WS 213 und WS 214)
Informationsveranstaltung für Mentees
Freitag, den 14.9.2018
15.30 - 18.30 Uhr

ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
  • Offizieller Start für Mentees und Mentor/inn/en
  • Teilnehmer/innen bilden Mentoring-Teams
  • Mentoring-Prozess zwischen den Teams beginnt
Freitag, den 30.11.2018
15.30 - 18.30 Uhr

 LI - Weidenstieg 29 (WS 311)
Fortbildung für Mentees; Mentoring in der Praxis, Dozentinnen: Christiane von Schachtmeyer, LIF 24, Bettina Pinske; BSB-Personalentwicklung / Gleichstellungsförderung
Freitag, den 15.2.2019
15:30 - 18:00 Uhr

Behörde für Schule und Berufsbildung, R 419
Fortbildung für Mentees; Erfahrungsaustausch mit Schulaufsichten
Freitag, den 12.4.2019
15.00 Uhr - 19.30 Uhr

 LI - Felix-Dahnstr. (FD 211)
Fortbildung für Mentees zum Thema Gesundheitsförderung, für Mentees, Dozentin: Barbara Tiesler, verantwortlich am LI für das Themenfeld Personalgesundheit/insbesondere Lehrergesundheit
24.09.2018 / 24.10.2018 / 20.02.2019
16:00 - 19:00 Uhr                        LI  - Felix-Dahnstraße
Fortbildung für Mentees - wahlweise eine Veranstaltung; Ablauf des Findungsverfahrens sowie schulische Leitungsfunktionen kennenlernen, Referenten: Dirk Flegel, Maik Zaborowski, sowie Experten aus Schulleitung und Schule. 
Freitag, den 23.08.2019
15.30 - 17.00 Uhr

ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
Abschlussveranstaltung für Mentees und Mentor/inn/en.
Juni 2019 – August 2019 Evaluation
Laufend Begleitung/Unterstützung und Beratung
Zeitraum, Ort Beschreibung
1.2.-24.4.2018 Bewerbungsfrist für den nächsten Durchlauf
September 2018 – August 2019

Durchführung

Samstag, den 8.9.2018
10.00 - 14.00 Uhr

LI - Weidenstieg 29 (WS 213 und WS 214)
Informationsveranstaltung für Mentees
Freitag, den 14.9.2018
15.30 - 18.30 Uhr

ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
  • Offizieller Start für Mentees und Mentor/inn/en
  • Teilnehmer/innen bilden Mentoring-Teams
  • Mentoring-Prozess zwischen den Teams beginnt
Freitag, den 30.11.2018
15.30 - 18.30 Uhr

N.N.
Fortbildung für Mentees; Mentoring in der Praxis, Dozentinnen: Christiane von Schachtmeyer, LIF 24, Bettina Pinske; BSB-Personalentwicklung / Gleichstellungsförderung
Freitag, den 15.2.2019
15:30 - 18:00 Uhr

Behörde für Schule und Berufsbildung
Fortbildung für Mentees; Erfahrungsaustausch mit Schulaufsichten
Freitag, den 12.4.2019
15.00 Uhr - 19.30 Uhr

N.N.
Fortbildung für Mentees zum Thema Gesundheitsförderung, für Mentees, Dozentin: Barbara Tiesler, verantwortlich am LI für das Themenfeld Personalgesundheit/insbesondere Lehrergesundheit
N.N.
N.N.
Fortbildung für Mentees; Ablauf des Findungsverfahrens sowie schulische Leitungsfunktionen kennenlernen, Referenten: Dirk Flegel, Maik Zaborowski, sowie Experten aus Schulleitung und Schule
Freitag, den 23.08.2019
15.30 - 17.00 Uhr

ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
Abschlussveranstaltung für Mentees und Mentor/inn/en.
Juni 2019 – August 2019 Evaluation
Laufend Begleitung/Unterstützung und Beratung
Zeitraum, Ort Beschreibung
1.2.-24.4.2018 Bewerbungsfrist für den nächsten Durchlauf
September 2018 – August 2019

Durchführung

Freitag, den 14.9.2018 
15.30 - 18.30 Uhr

ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
  • Offizieller Start für Mentees und Mentor/inn/en
  • Teilnehmer/innen bilden Mentoring-Teams
  • Mentoring-Prozess zwischen den Teams beginnt
Freitag, den 23.08.2019
15.30 - 17.00 Uhr
ZAF, Zentrum für Aus- und Fortbildung, Normannenweg 26
Abschlussveranstaltung für Mentees und Mentor/inn/en.
Juni 2019 – August 2019 Evaluation
Laufend Begleitung/Unterstützung und Beratung

 

Der nächste Durchlauf startet im
Frühjahr 2020

 

Die Bewerbungsfrist für den nächsten Durchlauf wird hier bekannt gegeben.

 

Wege zum Erfolg

Umfangreiche statistische Analysen für den ersten Gleichstellungsplan Schulen (GLP Schulen) in 2006 haben gezeigt, dass Frauen in Schulleitungspositionen durchgängig unterrepräsentiert sind. Als eine Konsequenz sind Maßnahmen zur Förderung von Frauen für die Übernahme von Führungsaufgaben integriert worden.


Drei Jahre später startete in Kooperation mit der Führungskräftefortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) ein Mentoring-Pilotprojekt mit zwei Durchläufen. Jeweils 16 Mentoring-Teams sind in eine einjährige Mentoring-Beziehung gestartet. Das Projekt bot neben einem Projektrahmen, der Fortbildung und Arbeitshilfen beinhaltete, die freie Gestaltung der Zusammenarbeit in den Mentoring-Teams, die individuell vereinbart wurde. Die Resonanz auf das Angebot war groß und eine umfassende Evaluation hat gezeigt, dass die folgenden Projektziele durchgängig erreicht werden konnten:

  • Mentees haben direkten Einblick in professionelles Führungshandeln erhalten;
  • Der Wissenszuwachs der Mentees bezüglich Führungskompetenzen hatte sich nachweisbar deutlich erhöht
  • Weibliche Mentees konnten zur Verantwortungsübernahme und Bewerbung auf Führungspositionen motiviert werden.
  • Gleichstellungsförderung im Sinne des Hamburger Gleichstellungsgesetzes ist umgesetzt worden
  • Mentorinnen und Mentoren reflektierten ihr Führungshandeln und erhielten von den Mentees ein externes Führungsfeedback. Es sind Anreize für Innovationen an der eigenen Schule entstanden
  • Alle Teilnehmenden eröffnete sich ein „Blick über den Tellerrand“ in andere Schulen und Schulformen mit der Folge, dass die Offenheit für Mobilität und Flexibilität gesteigert werden konnte.
  • Ein hoher Prozentsatz der Teilnehmerinnen hat im Anschluss an das Mentoring höherwertige Führungsaufgaben übernommen.

Die Ergebnisse des Pilotprojekts waren so überzeugend, dass die Behördenleitung entschieden hat, dass Mentoring als Regelangebot in die Linie zu überführen.

In den folgenden Durchläufen ist das Mentoring kontinuierlich auch unter Berücksichtigung von Vorschlägen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter entwickelt worden. So wurde z.B. ein Behördenshadowing eingeführt, Veranstaltungen und Arbeitshilfen inhaltlich konzeptionell weiterentwickelt.


Bis 2018 kann das Hamburger Mentoring folgende Erfolge nachweisen:

  • Alle Mentoring-Teams, die sich seit 2009 gebildet haben, haben bis zum Ende des jeweiligen Durchlaufs erfolgreich zusammen gearbeitet.
  • Es sind mit den zwei Pilotdurchläufen insgesamt bereits sechs Durchläufe mit 95 Mentees als Teilnehmerinnen durchgeführt worden. Der sechste Durchlauf ist im Februar 2017 gestartet,
  • Von den bisherigen 95 Teilnehmerinnen haben im Anschluss an das Mentoring 60% der Teilnehmerinnen höherwertige Führungsaufgaben übernommen (Stand: Januar 2018) und rd. 40% dieser Kolleginnen haben dabei die Schule oder die Schulform gewechselt.
  • Insbesondere in den Grundschulen haben die die Mentees erfolgreich auf als Schulleiterinnen und stellvertretende Schulleiterinnen beworben.

Einige der Mentees der ersten Durchläufe geben ihr neu erworbenes Wissen als Führungskräfte mittlerweile als Mentorin weiter. Einige von ihnen beschreiben in diesem Abschnitt unter dem gleichnamigen Reiter ihre erfolgreichen "Karrierewege".

Einer Lehrerin(1) in Hamburg bieten sich abhängig von ihren Interessen und Potenzialen vielfältige Karrierewege.

Neben einer Führungskarriere, die bei den folgenden Ausführungen im Mittelpunkt steht, ist es auch möglich eine „Fachkarriere“ in Schule zu verfolgen, z.B. durch die Bewerbung auf Beförderungsstellen, deren herausgehobene Aufgaben fachliche Koordinationsaufgaben und/oder Unterrichtsentwicklung zum Inhalt haben.

Führungsaufgaben können in Schule an folgenden Stellen übernommen werden:

  • Schulleiterin nach § 89 Hamburgisches Schulgesetz (HmbSG)
  • Funktionsstellen wie stellvertretende Schulleiterin und Abteilungsleitung nach § 96 HmbSG
  • A 14 und A-13-Beförderungsstellen mit Vorgesetztenaufgaben

Eine Führungskraft definiert sich über die Befugnis, Dienstanweisungen geben zu dürfen. Dieses Recht besitzen die Schulleiterin und die Inhaberinnen von Funktionsstellen schon über ihr Amt. Auf Beförderungsstellen kann und muss die Schulleiterin gesondert Vorgesetztenaufgaben delegieren.

Theoretisch kann jede herausgehobene Aufgabe mit Führungsaufgaben verbunden werden - abhängig von den Bedarfen der Schule - auch darüber entscheidet die Schulleitung. In einzelnen Aufgabenbeschreibungen für herausgehobene Aufgaben, die die Behörde für Schule und Berufsbildung vorgibt wie z.B. bei der Förderkoordination, sind Führungsaufgaben bereits enthalten.


Die folgende Grafik veranschaulicht noch einmal möglich Karrierewege:

---

(1)Da sich diese Ausführungen an zukünftige Mentees wenden, ist ausnahmslos die weibliche Sprachform gewählt worden. Diese Informationen gelten natürlich gleichermaßen für männliche Lehrkräfte.


Wenn Sie für sich klären möchten, ob Führungsaufgaben wirklich eine Karriereoption für Sie sind, bietet Ihnen das Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) und hier speziell das „Referat Führungskräfte“ (LIF 24) vielfältige Seminarangebote. Eine Übersicht über die Angebote finden Sie hier:
http://li.hamburg.de/fuehrungkraefte-nachwuchs


Auch Lehrkräfte, die erste Leitungsaufgaben auf Beförderungsstellen übernommen haben, können vielfältige Seminarangebote nutzen, um sich für diese neuen Aufgaben zu qualifizieren. Informieren können Sie sich darüber hier:
http://li.hamburg.de/programmhefte-fortbildung/3861170/fuehrungskraefte-programm


Alle neu zu besetzenden Führungspositionen und Beförderungsstellen in Schule werden öffentlich ausgeschrieben und zwar hier:
http://www.hamburg.de/bsb/bewerbungen


Das Mentoring-Projekt richtet sich an Mentees, die erste Leitungsaufgaben in der Schule übernommen haben und kann helfen, in einer direkten 1 zu 1-Beziehung eine Klärung über den eigenen Karriereweg zu erzielen.

 

Netzwerk und Gleichstellung

Berufliche Gleichstellungsförderung ist in der Behörde für Schule und Berufsbildung fest verankert – strukturell und inhaltlich. Es steht eine Stelle in der Linie für das Thema Gleichstellungsförderung in Schulen zur Verfügung. Die Aufgaben sind vielfältig und zielen darauf ab, die rd. 2.000 schulischen Führungskräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die Umsetzung von Gleichstellungsthemen zu gewinnen.


So wird z.B. alle vier Jahre ein Gleichstellungsplan mit analysierten Strukturdaten für die weiblichen und männlichen Beschäftigten erarbeitet und abgestimmt. Wenn sich Ungleichgewichte zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten zeigen, werden Maßnahmen zum Ausgleich entwickelt. Statistiken zu Bewerbungszahlen zeigen bisher insgesamt eher geringe Bewerbungsquoten von Frauen für Führungsaufgaben in Funktions- und Beförderungsstellen in Schulen. In diesem Zusammenhang entstand im Rahmen des Gleichstellungsplans Schulen 2006 das Angebot eines Mentoring, um speziell den weiblichen Führungsnachwuchs zu fördern. Das Mentoring richtet sich ausschließlich an Frauen, die als Mentees zur Übernahme von schulischen Führungspositionen motiviert werden und für sich eine berufliche Perspektive entdecken sollen.


Der Gleichstellungsplan Schulen 2018 schreibt im Handlungsfeld „Berufliche Entwicklung und Fortbildung“ die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen als ein Ziel fort. Es zeigt sich, dass der Frauenanteil auf schulischen Funktionsstellen[*]langsam und kontinuierlich ansteigt. Dieser Anstieg vollzieht sich aber zu langsam, als dass er mittelfristig zu einer gerechten Partizipation von Frauen an schulischen Führungspositionen führen würde. Relativiert wird die Bedeutung des Anstiegs u. a. dadurch, dass parallel der Gesamtfrauenanteil bei aktiven Lehrkräften ebenfalls kontinuierlich auf zurzeit gut 70 % angestiegen ist. Umgekehrt ist der Männeranteil bei den Lehrkräften in den Grundschulen sehr viel geringer. Auch hier liegt eine hohe Unterrepräsentanz vor. Folglich bedarf es systematischer Maßnahmen, um den Frauenanteil in Führungspositionen und den Männeranteil insbesondere an den Grundschulen zu beschleunigen.

Das Hamburgische Gleichstellungsgesetz (HmbGleiG) legt fest, dass alle vier Jahre ein Gleichstellungsplan für alle Hamburger Schulen zu erstellen bzw. fortzuschreiben ist. Mit dem Gleichstellungsplan verpflichtet sich die Behörde zu Zielen und Arbeitsschwerpunkten in Gleichstellungsthemen, an deren Umsetzung im Geltungszeitraum verbindlich zu arbeiten ist. Die Inhalte basieren auf einer umfassenden Analyse der Personalstruktur und beziehen die gleichstellungspolitischen Ziele des Senats mit ein. Außerdem enthalten die Pläne Maßnahmen, um Frauen und Männern gleichzustellen und um Beruf und private Lebensplanung besser vereinbaren zu können. Die Gleichstellungsbeauftragte Schulen, der Gesamtpersonalrat und das Personalamt der Freien und Hansestadt Hamburg sind an den Abstimmungsprozessen verbindlich zu beteiligen.


Berufliche Gleichstellungsförderung in der BSB Der Gleichstellungsplan Schulen wird nach seiner Veröffentlichung an alle Schulleitungen und Schulpersonalräte verschickt. Maßnahmen und Handlungsansätze sind von allen Beschäftigten an Schule umzusetzen. Im Gleichstellungsplan Schulen werden für den Zeitraum 2018 - 2020 folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Einbindung von Genderaspekten in die online-basierten Personalauswahlverfahren
  • Mehr Männer in Grundschulen
  • Teilzeit und Rente
  • Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen
  • Elternzeit für Väter

Zentrale Informationen zum Gleichstellungsplan Schulen sind in der Management Summary zusammengestellt.

Frauen auf Erfolgskurs - Das Kamingespräch


Thema: Ressourcen managen-Aufstieg meistern Referentin: Prof. Dr. Heike Düselder; Moderation: Dr. Inge Voltmann-Hummes Inhalt: Ein Museum zu leiten, ist keine beschauliche Vor-Ort-Arbeit. Um Aktualität zu garantieren, gute Ausstellungen zu präsentieren und das Museum der Zukunft im Blick zu haben, ist es unerlässlich, bundesweit im Austausch zu sein. Wie schafft es Dr. Düselder als Museumsleiterin, als Honorarprofessorin, als Vorsitzende von Stiftungen, als Autorin und als Mutter produktiv, kreativ und durchsetzungsstark zu bleiben? Gibt es ein Geheimrezept? Dr. Düselder: „Ich bilanziere bei Aufgaben meine Ressourcen und achte darauf, dass Soll- und die Habenseiten ausgeglichen sind. Und ich sehe das Museum auch als Ort der Rekreation!“


Anglo German Club Ort: Havestehuder Weg 44, 20149 Hamburg
Termin: 15.11.2018 Beginn: 18.00 Uhr
Anmeldung im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung bei TIS unter der Veranstaltungsnr. 1824N3101
Zielgruppe: Weiblicher Führungskräftenachwuchs an den Schulen (Lehrerinnen mit ersten Führungserfahrungen und auf Beförderungsstellen sowie Lehrerinnen, die eine Führungskarriere anstreben) Beschäftigte mit Migrationshintergrund (mit Nachweis)  werden bei der Auswahl vorrangig berücksichtigt


Dr. Heike Düselder legte nach dem Studium  mit Schwerpunkt Geschichte ihren beruflichen Lebensweg zweigleisig an. Weiterhin in Lehre und Forschung an der Universität Osnabrück tätig, stieg sie in die bis dahin komplett männlich dominierte Museumsarbeit ein. Von 2002 bis 2007 führte Dr. Düselder als Leiterin des Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Adel auf dem Lande“ beide Arbeitsbereiche zusammen. 2012 übernahm Dr. Düselder die Konzeptionierung und museumsfachliche Beratung für den Neuaufbau des Museums Lüneburg, das sie aktuell mit ca. 30 Beschäftigten führt. Dr. Düselder ist verheiratet und hat zwei Söhne, der jüngste ist gerade im Abiturstress. Seit 2015 ist sie ebenfalls Honorarprofessorin in Osnabrück.


Moderation: Dr. Inge Voltmann-Hummes. Die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Behörde für Schule und Berufsbildung ist beruflich wie ehrenamtlich seit vielen Jahren mit dem Themenkomplex Gleichstellungsförderung und Human Resources Development beschäftigt. Dabei liegt ihr Fokus auf Strategien zur Gewinnung und Förderung von weiblichem Führungsnachwuchs in Schule und behördlicher Verwaltung wie auch in deutschen Spitzensportorganisationen. Wissenschaftlicher Schwerpunkt ihrer Promotion im Bereich Arbeits-und Organisationspsychologie war die Resilienzforschung im Bereich Schule.


Die Idee: Im Rahmen der moderierten Veranstaltungsreihe „Kamingespräche“ treten weibliche Führungsnachwuchskräfte aus der Schule und eine arrivierte weibliche Führungskraft aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Kultur oder Politik zu einem Erfahrungsabgleich zusammen. Die Idee hinter dieser sehr persönlichen Begegnung ist es, die jeweils spezifische Bedingungen und Umstände beruflichen Aufstiegs themenbezogen zu diskutieren und in einen Austausch über Strategien für erfolgreiches Führungshandeln zu treten.


Das Netzwerk hat zum Ziel, Wissen zu vermitteln sowie Unterstützung und Orientierung für Berufsleben und Alltag zu bieten. Treffen finden einmal jährlich statt und richten sich an den weiblichen Führungskräftenachwuchs und die weiblichen Schulleitungsmitglieder. Das Sachgebiet Personalentwicklung/Gleichstellungsförderung möchte:

  • den Informations- und Erfahrungsaustausch fördern,
  • über das Angebot eines informellen Austausches nach der Veranstaltung Kontakte und

Verbindungen herstellen,

  • Berufs- und Karriereplanung initiieren,
  • aufstiegsinteressierte Frauen motivieren,
  • vorhandene Führungskompetenzen erweitern.

Kontakt / Über uns

Bettina Pinske

  • Referentin für die Gleichstellung des pädagogischen Personals an Schule
  • Verantwortliche Koordination und Steuerung des Mentoring
  • Ansprechpartnerin für Mentees

Kontaktdaten:
Bettina Pinske (V 413-1)
Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Email: bettina.pinske@bsb.hamburg.de
Tel.: 040/42863-6560


Christiane von Schachtmeyer

  • Referatsleitung für die Fortbildung von Führungsnachwuchs und Führungskräften
  • Ansprechpartnerin für Mentorinnen/Mentoren

Kontaktdaten:
Christiane von Schachtmeyer (LIF 24)
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)
Hohe Weide 16-20
20259 Hamburg
Email: christianevon.schachtmeyer@li-hamburg.de
Tel.: 040/428842 - 670


Sonja Maack-Raffel

  • Organisation des Projektablaufs
  • Annahme von Bewerbungen für das Mentoring (Bitte unbedingt das Leitzeichen angeben)

Kontaktdaten:
Sonja Maack-Raffel (V 413-3)
Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)
Hamburger Straße 31
22083 Hamburg
Email: sonja.maack-raffel@bsb.hamburg.de
Tel.: 040/42863-3863

Wenn Sie irgendwelche Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Das Mentoring führen die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) gemeinsam durch, da hier zwei Zuständigkeitsbereiche inhaltlich ineinandergreifen. Die BSB verantwortet in der Linie das Thema Gleichstellungsförderung für das pädagogische Personal an Schulen. Das Thema Führungsnachwuchsförderung von Frauen an Schulen ist inhaltlich, konzeptionell im Sachgebiet „Personalentwicklung, Frauen- und Gleichstellungsförderung, V 413“ verortet.

Das LI und speziell das Referat „Personalentwicklung, LIF 24“ ist verantwortlich für die Fortbildung der Führungskräfte und des Führungsnachwuchs. Aus diesem Grund wird das Mentoring gemeinsam mit folgenden Zuständigkeiten durchgeführt:

Aufgaben im Sachgebiet V 413 in der BSB:

  • Verantwortliche Koordination und Steuerung des Mentoring
  • Annahme von Bewerbungen, Durchführung der Auswahl und Mitbestimmung
  • Organisation und Moderation von Veranstaltungen
  • Durchführung der Evaluation
  • Organisation und Durchführung des Behördenshadowing
  • Beratung der Mentees bei Nachfragen / Problemen
  • Pflege der Internetseite
  • Ansprechpartnerin bei externen Nachfragen

Ihre Ansprechpartnerinnen sind:

  • Bettina Pinske (V 413-1)
  • Sonja Maack-Raffel (V 413-3)

Aufgaben im Referat LIF 24

  • Teilnahme von Mentees an Seminaren zur Führungsnachwuchsförderung
  • Beratung von Mentorinnen und Mentoren
  • Moderation von Veranstaltungen

Ihre Ansprechpartnerin ist:

  • Christiane von Schachtmeyer (LIF 24)

Wenn Sie irgendwelche Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.


Bettina Pinske


Christiane von Schachtmeyer

Haben Sie Fragen?
Sie erreichen das Team unter:
Tel. 040-42863-6560 oder
Tel. 040-42863-3863.